Eine Welt, die lebt. Und stirbt.

Vancor ist kein gewöhnliches Land. Es ist Wald, Fluss, Gebirge, Magie und Bewusstsein zugleich. Eine Welt voller Wärme, Farben und Wesen, die längst zu Märchen geworden sind.

Doch unter dieser Schönheit breitet sich etwas Graues aus. Wo Vancor krank wird, verstummen Tiere, welken Pflanzen, vergessen Menschen, wer sie sind.

In diese verletzte Welt führt Merlin Menschen, die sie verändern werden. Er öffnet Türen zur Erde, und wer hindurchgeht, kommt nicht mehr als derselbe zurück.

Siegfried folgt ihm nicht aus Abenteuerlust, sondern weil seine Frau Veronique mit Vancor verbunden ist und seine Liebe zu ihr stärker zieht als jede Vernunft. Ausgerechnet dieser skeptische Kopfmensch soll lernen, Vancor zu heilen. Weil eine alte Prophezeiung dies vorhergesagt hat.

Sein Weg führt vom Krieger zum Suchenden und weiter in Verantwortung. Auf Vancor begegnet ihm Lena – jung, eigenständig, und seltsam vertraut. Sie wird zu seinem Anker, lange bevor er versteht, warum.

Sascha und Saska tragen fast denselben Namen – und doch könnten ihre Wege kaum weiter auseinanderliegen.

Sascha prägt keine Prophezeiung, sondern Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Bedeutung. Ein magisches Geschenk verändert ihre Welt für immer.

Saska dagegen steht für den dunkleren Teil dieser Welt. Ihre Magie wirkt zunächst gefährlich, doch gerade an ihr zeigt sich, dass Vancor auch voller Gegensätze steckt.

Die Bücher erzählen unterschiedliche Wege ganz verschiedener Menschen. Krieg, Magie, Freundschaft, Liebe und dunkle Kräfte sind keine getrennten Abenteuer, sondern Teile einer Welt, die um ihr Gleichgewicht ringt.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie rettet man eine Welt, die lebt – ohne sich selber zu verlieren?

Buchcover Die Chroniken von Vancor - Krieger mit Schwert, Wald und magischem Portal

Buch 1: Krieger

Siegfried glaubt nicht an Magie. Er glaubt an Logik, Zahlen und daran, dass ein normaler Bürotag bei einer Versicherung nicht plötzlich in eine Prophezeiung mündet.

Dann gesteht ihm Veronique, dass sie nicht von der Erde stammt. Ihre Heimat heißt Vancor. Diese Welt liegt im Sterben, und wenn Vancor stirbt, stirbt auch sie.

Als Merlin ein Portal in seinem Wohnzimmer öffnet, bleibt Siegfried keine Ausrede mehr. Er folgt ihm in eine Welt voller Feen, Krieger und kranker Landstriche und landet mitten in einem Krieg, den er nicht versteht.

Ausgerechnet er soll lernen zu kämpfen, obwohl er eigentlich nur seine Frau retten will.

Blick ins Buch bei Amazon

Buchcover Die Chroniken von Vancor - Mönch mit Kloster, Bergen und magischem Licht

Buch 2: Mönch

Der Krieg hat Siegfried verändert. Er ist stärker geworden, gefährlicher, entschlossener. Aber die Krankheit Vancors ist damit nicht geheilt.

Also macht er sich mit Lena auf den Weg zum Kloster Bergwacht. Dort hofft er, endlich zu verstehen, was Vancors Magie wirklich ist und warum eine lebendige Welt an ihren eigenen Kindern zerbricht.

Doch Wissen ist auf Vancor nie harmlos. Je tiefer Siegfried in die Magie eintaucht, desto deutlicher sieht er auch die dunklen Seiten in sich selbst.

Wenn er Vancor heilen will, muss er mehr lernen als Zauber und Portale.

Blick ins Buch bei Amazon

Buchcover Die Chroniken von Vancor - König mit Thron, Krone und dramatischem Licht

Buch 3: König

Siegfried ist zurück auf Vancor. Viel Zeit zum Ankommen bleibt ihm nicht.

Das Flachland wird von den Vortathos überrannt, Dörfer brennen und Ansgars Soldaten stehen einem Gegner gegenüber, den sie mit gewöhnlichen Mitteln kaum aufhalten können.

Siegfried erkennt, dass Magie die einzige Chance ist. Aber wie schützt man Menschen, ohne selber wieder in die Logik des Krieges zu rutschen?

Er schmiedet Bündnisse zwischen Soldaten und magischen Wesen, stellt sich den Dorfältesten entgegen und kommt der Prophezeiung näher, als ihm lieb ist.

Blick ins Buch bei Amazon

Buchcover Der Kuss der Nymphen mit Sascha, Wasser und magischem Licht

Der Kuss der Nymphen

Sascha folgt in Flensburg einem merkwürdigen alten Mann durch ein Portal. Das klingt nach Abenteuer, bis sie mit dünner Sommerkleidung in einer eisigen Bergregion steht.

Eine Drachin rettet sie vor dem Erfrieren. Kurz darauf begegnet sie Gernot, hört von magischen Wesen, die den Tod aller Menschen planen, und findet sich in einer Welt wieder, die viel schöner und gefährlicher ist, als sie erwartet hatte.

Auf Vancor entdeckt Sascha Freundschaft, Liebe und eine Magie, die direkt mit dem verbunden ist, wonach sie sich immer gesehnt hat: gesehen zu werden.

Ihre Reise beginnt vor Siegfrieds Geschichte. Ihre Entscheidungen wirken trotzdem tief in Vancors Zukunft hinein.

Blick ins Buch bei Amazon

Buchcover Die dunkle Schlucht mit Saska, dunkler Magie und felsiger Schlucht

Buch 4: Die dunkle Schlucht

Saska will raus aus Windruh. Raus aus der Backstube, raus aus der Langeweile, rein in ein Leben, das größer ist als das Dorf ihrer Eltern.

Als Siegfried sie ins Kloster ruft, bekommt sie mehr Abenteuer, als ihr lieb sein kann. In ihr erwacht schwarze Magie, zerstörerisch, unberechenbar und so beängstigend, dass selbst erfahrene Magier zurückweichen.

Während rätselhafte Angriffe Windruh erschüttern, führt Amarok sie zur dunklen Schlucht. Dort wartet Morgana, die berüchtigte Priesterin Avalons, mit Macht, Freiheit und einer Versuchung, die Saska gefährlich nahekommt.

Saska muss entscheiden, ob ihre Dunkelheit sie verschlingt oder ob genau darin Vancors nächste Hoffnung liegt.

Blick ins Buch bei Amazon

Was mich als Autor an Vancor reizt

Die Geschichte von Siegfried hatte ich schon seit Jahren im Kopf. Sie sollte von einem Logiker handeln, der in eine Welt voller Magie gerät und sich dort zwangsläufig in eine andere Richtung entwickeln muss.

Im Grunde hat er keine Chance, dem zu entkommen - es wurde schließlich vorhergesagt.

Fasziniert hat mich auch die Idee, wie sich mit ein wenig Zeit-Anomalie und Magie verrückte Plot-Twists ergeben können.

Vermutlich ist es auch kein Zufall, dass Siegfried Mathematiker ist. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig ...

Auch wenn Siegfried ein männlicher Protagonist ist: Mir war es wichtig, dass es ebenfalls starke weibliche Charaktere gibt. Lena, Saska und Sascha sind keine Nebenfiguren, sondern sehr eigenständig und gehen ihre eigenen Wege.

Saska und Sascha bekamen die Gelegenheit, ihre Geschichten zu erzählen, die sich mit Siegfrieds Geschichte überschneiden. So entsteht ein größeres Bild von Vancor, das nicht nur aus der Perspektive eines einzelnen Protagonisten erzählt wird.

Die rotzfreche Art von Saska ist mir richtig ans Herz gewachsen und ich musste beim Schreiben immer wieder grinsen.

Vielleicht fasziniert dich dieses Universum ebenso wie mich?